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Noack Metallbau — Kampagne, Flyer, Mailing.

Schweißkonstruktionen für den Maschinenbau, Edelstahlanlagenbau und Bauschlosserei.

Gute Arbeit. Keine Reichweite.

Noack Metallbau aus Uhingen baut Schweißkonstruktionen für den Maschinenbau bis 14 Meter Länge, Edelstahlanlagen und alles, was eine Bauschlosserei liefert. Zertifiziert nach DIN EN 1090, seit über 30 Jahren.

Neue Aufträge kamen bis dahin auf einem Weg: indem man auf sie wartete. Einen aktiven Vertrieb gab es nicht. Die Aufgabe war, Akquise für einen Handwerksbetrieb machbar zu machen, ohne dass daraus eine Kaltakquise wird, bei der am anderen Ende niemand weiß, wer da anruft.

Erst die Zielgruppe. Dann der Flyer.

Die Kampagne richtete sich an Architekten und Planungsbüros im Umkreis von Uhingen: an die Leute, die mitentscheiden, wer ein Geländer, einen Balkon oder einen Zaun baut. Für sie entstand ein neuer Flyer, acht Seiten im kleinen Quadrat.

Der Inhalt wurde für diese Leser umgebaut. Maschinenbetten und Maschinenumzäunungen interessieren einen Planer nicht, Balkonanlagen, Geländer, Handläufe und Zaunanlagen schon. Der Edelstahlanlagenbau blieb drin. Die Zertifizierung steht als Siegel auf der Seite, nicht als Datenblatt, und ein QR-Code führt auf die Website.

Der Flyer sollte nicht allein verkaufen. Er bereitet das Telefonat vor, das danach kommt.

Ein Päckchen. Ein Schraubenmännchen.

Statt eines Werbebriefs bekamen ausgewählte Büros ein kleines Päckchen aus Pappe: den Flyer und daneben ein Schraubenmännchen als Schlüsselanhänger, aus Schrauben zusammengeschraubt. Ein Werbegeschenk, das zeigt, womit der Betrieb arbeitet, und das man nicht gleich wegwirft. Das Männchen gehörte von Anfang an zu unserem Kampagnenkonzept, genau wie der Ablauf der ganzen Aktion.

Vorher anzurufen war bewusst nicht vorgesehen. Die Überraschung sollte beim Auspacken liegen, nicht in einer Ankündigung.

Erst das Päckchen. Dann der Anruf.

Nach dem Versand wurde nachtelefoniert. Damit das neben dem Tagesgeschäft machbar bleibt, gingen die Päckchen nicht alle auf einmal raus, sondern in Wellen: 20 Stück, alle zwei Wochen die nächsten. So blieb jede Welle klein genug, um bei allen nachzufassen, solange das Päckchen noch auf dem Tisch lag.

Vor allem das Schraubenmännchen sorgte für Gesprächsstoff, und genau das war der Zweck: Der Anruf danach war keine Kaltakquise mehr, sondern ein Gespräch über ein Päckchen, das schon auf dem Schreibtisch lag. Daraus wurden Aufträge, und zwar so viele, dass Noack Metallbau die Kampagne vorzeitig pausiert hat. Die Werkstatt war ausgelastet.

Früher haben wir gewartet, bis das Telefon klingelt. Jetzt rufen wir selbst an, die Leute wissen schon, wer wir sind und freuen sich.

 

- Rüdiger Noack
(Geschäftsführer Noack Metallbau)

Wenige Adressen. Persönlich.

Die Aktion funktioniert, weil sie klein ist: eine überschaubare Liste ausgewählter Büros, ein Geschenk, das zum Betrieb passt, und ein Anruf, der an etwas anknüpfen kann.
Für einen Handwerksbetrieb ist das realistischer als eine große Kampagne, und sobald wieder Kapazität frei ist, geht die nächste Welle raus.

Ihr Betrieb wartet auf Aufträge, statt sie zu holen? Sprechen Sie uns an.